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September 2008

Vakuumverguss im Einzeltakt

Neuheit auf der Bondexpo 2008 in Stuttgart

Viele empfindliche Bauteile, wie zum Sensoren, Stellelemente, Steuergehäuse, Messwertaufnehmer usw. werden im Bereich der Anschlusselektronik vergossen, um zum Einen einen mechanischen Schutz zu erzielen und zum Anderen Feuchtigkeit auszuschliessen.

Bisher ist es üblich, diese Bauteile losweise mit Paletten in sperrige Vakuumkammern zu verfrachten. Darin wird dann mit aufwändiger Mechanik die Positionierung zum Vergießen realisiert. Mit dem neu entwickelten System von Fichter Maschinen GmbH gehört dieser Aufwand und vor Allem die umständliche Teilelogistik der Vergangenheit an.

In einer ausgeklügelten Vakuumstation, bei Drücken von bis zu 50mbar, wird immer nur ein Bauteil vergossen. Durch die Optimierung des zu evakuierenden Volumens, in Abstimmung mit dem kundenspezifischen Bauteil, werden Zykluszeiten ab 6 Sekunden möglich.

Damit können Einzelplatzanwendungen ebenso realisiert werden wie komplexe Automatisierungen.
Bondexpo 2008, Halle 8, Stand 8315


Sommer 2008

Presseartikel - Trends in automation 14/2008 (PDF, 8 MB)


Mai 2008

Rollieren, Bördeln und Schneiden für die Sensormontage

Sensoren sind je nach Bauart empfindlich gegenüber mechanischen Einflüssen. In den meisten Fällen ist es daher notwendig, das eigentliche Sensorelement in eine entsprechende Hülse einzubauen. Hierfür eignen sich in vielen Fällen Metallrohre. Bleibt noch die Frage, wie das Sensorelement in der Hülse befestigt wird und wie gegebenenfalls eine Abdichtung erreicht werden kann. Rolliermaschinen, die eine spanlose Umformung von Rundmaterialien ermöglichen, bieten hier eine Vielzahl von Vorteilen.

Die Rolliermaschine Rollier Former RF25 der Fichter Maschinen GmbH eignet sich für Metallrohre mit Wandstärken von bis zu 0,8 mm bei einem Durchmesser von 3 mm bis 10 mm. Größere Durchmesser bis zu 30 mm ermöglichen die Verarbeitung höherer Wandstärken von bis zu 1,5 mm. Entscheidend für die Auslegung sind die erforderliche Form und die vorhandenen Materialkombinationen. Die Maschine kann ein bis drei Rillen in Metallrohre drücken. Eine typische Anwendung ist es, Anschlussleitungen in Sensorhülsen mechanisch zu sichern und abzudichten. Außerdem lassen sich mit dem Verfahren Stecker in Sensoren einbördeln oder Schutzgehäuse sichern.

Die Bedienung der Maschine ist sehr einfach. Das zu formende Werkstück wird in die Bearbeitungsöffnung eingeführt, es steht still, während die Werkzeuge um die Achse des Werkstückes rotieren. Die entsprechenden Parameter für die Bearbeitung können in der Maschinensteuerung abgelegt und verwaltet werden. Die Benutzeroberfläche erlaubt ein einfaches Bedienen. Alle funktionswichtigen Prozesse sind elektronisch überwacht und die Daten in der Steuerung erfasst. Somit ist hohe Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit gewährleistet.

Auch andere Anwendungen im Bereich Schneiden und Trennen sind mit der Rolliermaschine möglich. So kann das Gerät neben Kalibrieren, Ritzen, Verbinden und Abscheren auch zur spanfreien Abtrennung von Edelstahlrohren eingesetzt werden. Eine weitere Anwendung, die sich gerade in der Erprobung befindet, ist das Abtrennen von Endstücken von Metallmantelmessleitungen, um innen liegenden Leitungen abzuisolieren. Dies ist besonders für Hersteller von Thermoelementen interessant.

Für den Hersteller ist der neue Rollier Former RF25 die konsequente Weiterentwicklung vorhandener Systeme zur Bearbeitung von Rohrenden, Hülsen, Gehäusen und Armaturen. Mit dieser Maschine wird die Produktpalette im Bereich Umformtechnik um eine neue Technologie erweitert.

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